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Thursday, September 9th 2010, 11:20pm UTC+2

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Tuesday, December 4th 2007, 12:23pm

01.12.07 Ensiferum + Chthonic + Insania, Potsdam

Anlässlich ihrer aktuellen Tour, "Tour Towards Victory Marches On", machte Ensiferum am 01.12.07 in Brandenburgs Hauptstadt Potsdam halt.
Den Auftakt des Konzertes machten um 21 Uhr die Jungs der schwedischen Power-Metal Band Insania, die zu begeistern wusste. Trotz der noch nicht wirklich gefüllten Halle kamen besonders die Stücke ihres neuen Album "Agony - Gift of Life" sehr gut an, die sich durch hohes Tempo ein einer eingängigen Melodie auszeichneten. Erwähnenswert an dieser Stelle ist noch die tolle Performance des Sängers Ola Halén, der besonders gut gelaunt wirkte und auf der Bühne hin und her rannte und auf und ab hüpfte. Etwa eine halbe Stunde ging der Auftritt von Insania.


Guter Power Metal aus Schweden, wer es mag eben.

Nach einer 15 minütigen Umbaupause trat die Band Chthonic aus Taiwan auf. Durch düstere Kleidung und weiß-schwarz bemalte Gesichter hoben sie sich optisch deutlich von Insania ab, aber auch musikalisch hatten sie kaum was mit Ersterer gemein, denn sie spielten (taiwanesischen) Black Metal kombiniert mit ein wenig orientalischen Klängen. Ein asiatisches Streichinstrument "Erhu" kam gelegentlich auch zum Einsatz.
Leider war das Mikro wohl zu leise eingestellt, die Musik übertönte den Frontmann viel zu sehr. Die Backing Vocals der zwei weiblichen Bandmitglieder waren fast auch nicht zu hören, schade. Doch trotzdem konnte die Band so einige Leute begeistern, wenn auch längst nicht alle. Nach 40 Minuten verließen sie dann die Bühne, bekamen Beifall vom Publikum und kündigten noch Ensiferum an.

Black Metal mit orientalischem Einfluss aus Taiwan, leider mit schlechter Soundabstimmung.

Die Umbaupause nach Chthonic kam mir ziemlich lang vor, obwohl es laut Uhr nur 20 Minuten waren. In der Pause begannen dann die ersten Ensiferum Rufe. Um 22.50 Uhr betraten die Schwertträger nach dem Victory Songs Intro "Ad Victoriam" die Bühne, gefolgt von "Blood is the Price of Glory", einen Song den ich erst nach mehrmaligen hören gut fand, nun aber richtig super finde. Überraschenderweise hatte Petri seinen schicken Hut auf, den er zuletzt, bei der Tour Towards Victory am 04.04.07 im Darkside Club in Berlin, nicht mit bei hatte.:beer:

Das ältere Songs wie "Little Dreamer", "Into Battle" und "Iron" bei den Fans gut ankamen und das das Publikum die Band gesanglich ordentlich unterstützte ist bei Ensiferum Konzerten genauso obligatorisch wie die zahlreichen "Hey"-Rufe. Ordentlich gepoked wurde auch bei fast jeden Song egal ob schnell oder etwas langsamer wie dem "Finnish-Medley", das ohne Kaisa vorgetragen wurde. Ihren Part übernahmen Sami und Markus, und gesanglich ist es ihnen wirklich gelungen. Markus verbessert sich mit den Jahren wirklich deutlich.

Es wurden auch auffällig viele Stücke vom "Victory Songs" Album gespielt, die wirklich sauber vorgetragen wurden und genauso begeistern konnten wie ältere Stücke. So wurde z.B. "The New Dawn" und "Victory Song" dargeboten, letzterer nicht in voller länger. Der letzte Funken will bei "The New Dawn" bei mir nicht ganz recht überspringen, ein guter Song ist es allemal aber kann meiner Meinung nach live sowie auf dem Album nicht die Qualität anderer Songs halten, wie z.B. die von den Mitgröl-Song "Ahti", der wie schon auf der letzten Tour gespielt wurde. Als Petri dann einen "drinking song" ankündigte gab es spontan Applaus und jeder wusste das nun "One More Magic Potion" kommen wird. Die Stimmung im Lindenpark wurde wirklich von Song zu Song besser. Der atmosphärische Höhepunkt wurde dann mit "The Wanderer" erreicht, der wirklich perfekt und mit großer Hingabe auf Seiten Sami und Markus präsentiert wurde. Euphorisch wurde der hymnenhafte Refrain von den Fans begleitet und nach dem Song gab es einen langen Beifallssturm gefolgt von Ensiferum Rufen. Dass dieser Song live so einschlägt hat mich ein wenig überrascht, wirklich beeindruckend

Natürlich durfte das allseits beliebte "Treacherous Gods" nicht fehlen, was wie erwartet ein Selbstläufer wurde. Als Höhepunkt und gleichzeitig letzten Song (sie hatten die Bühne schon verlassen gehabt und kehrten nach Zugabe Rufen noch einmal zurück) spielten sie einen meiner Lieblingssongs: "Guardians of Fate". Mit der "Hey Hey Hey" Einlage der Fans im letzten Drittel des Songs tuten ihr übriges zur schon tollen Stimmung im Konzertsaal. Ein wirklich gelungener letzter Song, der zeigte, dass es ein Erlebnis ist Ensiferum live zu erleben. Um 0.30 Uhr verließ Ensiferum die Bühne und ein gelungenes Konzert ging zu Ende.

Ein langes, hervorragendes Ensiferum Konzert mit dichter Atmosphäre und vielen Stücken aus "Victory Songs". Gefehlt hatten mir lediglich der Song "Dragonheads" und mein Lieblingsstück der "Battle Song" ;)

Cheers,
Weyoun

2

Tuesday, December 4th 2007, 6:19pm

danke für deinen Konzertbericht :)


Time and time again, I witness the birth of a new born star,
I climb the highest mountain, to find the essence of a new aera!

R.I.P. Valfar, see you in Valhall!

Matse

Administrator

3

Wednesday, January 2nd 2008, 12:39pm

danke für einen sehr feinen bericht! ich werde ihn mal für die seite freischalten!

edit: done

Nodetian

Intermediate

4

Sunday, April 4th 2010, 9:22pm

Ich wusste einfach nicht, wo sonst ich es posten soll...
Also ich habe schon was über den Show am 12. in Nosturi aber das ist eher persönlich und auf keinen Fall musikalisch betrachtet... ich weiß nicht, ob es wen interesieren würde...
Today, no matter where in the world
If together or far apart
With hearts united to our oath
We take the path towards tomorrow

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